Nanodiamanten (griech. nãnos = Zwerg) sind kleinste synthetische Diamanten in einer Größenordnung von ein bis zehn Atom-Durchmessern. Sie haben die gleichen chemisch-physikalischen Eigenschaften wie große Diamanten: extrem hohe Härte, hohe Wärmeleitfähigkeit, extrem glatte Oberflächen. Selbst polierte Metalle haben unter dem Elektronenmikroskop betrachtet eine „raue“, zerklüftete Oberflächenstruktur, die einer Gebirgslandschaft ähnelt.
Reiben Metalle aufeinander, zum Beispiel eine Fahrradkette auf ein Ritzel, erzeugen diese Oberflächen Reibung und Wärme, die Folge ist ein vorzeitiger Verschleiß.
Herkömmliche Fette oder Öle gleichen die raue Oberflächenstruktur mit einem Schmierfilm zwischen den Metallen aus. Der Nachteil ist die chemischphysikalische Instabilität dieser Schmiermittel. Dadurch hält die Wirkung nicht lange an, vor allem unter Last- und Druckeinfluss.
Die Nanodiamant-Additive im Kettenspray lagern sich ebenfalls in den tiefen Strukturen der Metalle ab. Aufgrund ihrer großen Härte werden sie jedoch weder mechanisch zerstört noch chemisch zersetzt. Dadurch nivellieren sie die nur scheinbar glatte Metalloberfläche erheblich effizienter und langlebiger. Das Öl kann seine eigentliche Funktion als Schmierfilm zwischen den Metalloberflächen optimal erfüllen. Der Reibungskoeffizient wird um 6 bis 20 Prozent gesenkt und der Verschleiß um das 10-fache verringert. Staub und Schmutz können sich schlechter festsetzen.
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